Distel Gästebuch

Wir laden Sie ein, uns Ihre Eindrücke bei einem Besuch in unserem Haus zu schildern. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig; hier können Sie sie online präsentieren. Besten Dank. 

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Lob und Kritik

Sille | Dienstag, 28. Dezember 2021 | 22:15 Uhr | Nachts im Bundestag

Super

Es war ein toller Abend, es war lustig und sehr real. Man könnte mal etwas abschalten vom Stress und seine Bauchmuskeln wieder benutzen. Danke

Frank Tetzel | Montag, 27. Dezember 2021 | 08:23 Uhr | Nachts im Bundestag

Vorstellung am ersten Weihnachtsfeiertag

Das war eine ganz grandiose Vorstellung! Wir waren restlos begeistert, wie eigentlich jedes Mal, wenn wir in die Distel gehen. Hut ab vor der Leistung der drei Darsteller. Es war sehr lustig, unglaublich kurzweilig und abwechslungsreich. Woher nehmt ihr nur immer all diese grandiosen Ideen?! Wer also mal wieder aus vollem Halse lachen will: Ab in die Distel!

Brandt Andreas | Montag, 27. Dezember 2021 | 07:51 Uhr

Nachts im Bundestag 26.12.21

Kritik an Ihrem Monolog zur Pflege
Ihre Ausführungen zur Pflegesituation haben nicht mehr den Charakter einer Satire sondern rutschen in die Agitation ab. Insbesondere vermisse ich in Ihren Ausführungen zur fehlenden Einigung zum Tarifvertrag die Erwähnung des Hintergrundes der fehlenden Zustimmung von Diakonie und Caritas: Die Angst der beiden Verbände ihre bereits höheren Tarifsätze auf das Niveau der der vorverhandelten TV der sonstigen Pflegeunternehmen absenken zu müssen.

C. Buchholtz | Samstag, 25. Dezember 2021 | 19:48 Uhr | Nachts im Bundestag

Schwer erklärlicher Unterschied

Nach der hochqualitativen geistreichen Show „Deutschland in den Wechseljahren“ war ich regelrecht bestürzt über Art und Niveau des Stückes „Nachts im Bundestag“.
Die Pointen liefen zumeist darauf hinaus, dass die dargestellten Personen zu dumm waren (Ich heiße Sandro und mein Deckname ist… Oh, jetzt habe ich den richtigen Namen ja doch verraten, haha), sich Elefanten mit SUVs paaren möchten (haha) oder ungünstige körperliche Merkmale der Witz waren (Hofreiter auf dem Laufsteg). Das ist m. E. kein politisches Kabarett. Ebensowenig wenn „Bella Ciao“ als Gassenhauer am Ende benutzt wird, um „Stimmung zu machen“. Ich wundere mich, wie beides im gleichen Haus stattfinden kann.

Jens-Peter Mickmann | Sonntag, 12. Dezember 2021 | 16:03 Uhr

Nachts im Bundestag

Eine kaberettistische Leistung, wie sie in diesen politischen Zeiten (leider) nur noch selten anzutreffen ist. Politisch objektiv, neutral und den "satirischen Finger" in die politischen Wunden legend. Der Zuschauer wird zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Dazu aktiv revolutionär in Aktion gebracht. Gerade Stefan Martin Müller stach besonders hervor, was die schauspielerische Leistung seiner Kollegin und seines Kollegen in keiner Weise abwerten soll. Es ist ein großer Fehler, sich dieses Programm entgehen zu lassen. Ich wünsche mir sehr, dass "Nachts im Bundestag" ein voller Erfolg wird! Macht weiter so.

Lina | Mittwoch, 08. Dezember 2021 | 23:55 Uhr | Nachts im Bundestag

Positiv überrascht

Wir waren als junge Gruppe mit 8 Personen im Alter von 20-27 Jahren dort. Hier unser Fazit:
- sehr coole Veranstaltung
- positiv überrascht
- wir hatten keine Vorahnung was uns erwartet
- unterhaltsam
- lustig
- wir sind alle Mitglied in verschiedenen demokratischen Parteien also war’s für uns sehr amüsant wenn gerade ein joke über die andere Partei gemacht wurde

Weiter so!!

Simone | Montag, 22. November 2021 | 20:22 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Gastspiel in Basel am 21.11.21

Herzlichen Dank und großes Kompliment für das zeitkritische wie abwechslungsreiche und auch unterhaltsame Gastspiel in Basel. Gute Texte und Pointen, tolle musikalische Begleitung, gelungene Choreographie. Super!
Jetzt kommt das Aber: Bei zwei Nummern fände ich eine Überarbeitung angebracht, die beim Publikum nur mangels besserem Wissen Anklang finden können:
Steuerflucht in die Schweiz gelingt in Zeiten des zwischenstaatlichen Datenaustauschs nicht mehr so locker, wie im schön gespielten Sketch angenommen. Überdies gibt es Steuerflucht auch in der umgekehrten Richtung. So siedeln wohlhabende Rentner aus Basel ins nahe Deutschland um, wenn sie der schweizer Vermögenssteuer entkommen möchten und so nebenbei auch von in Deutschland niedrigeren Steuern auf Dividenden profitieren können.
EU-Bashing bringt Lacher und Applaus besonders, wenn es auf Vorurteilen aufbaut und verbreitetes Unwissen fördert. Die Argumentation von Impfgegnern funktioniert übrigens genauso. Was ist die Alternative? Statt Impfen die Durchseuchung der Bevölkerung mit vielen Toten. Und zur EU? …. auch mit vielen Toten.
Außerdem: Statt der Banane jetzt also die Leiter – sind denn nationale DIN-Normen so viel einfacher formuliert und erlauben dazu einen unkomplizierten Warenverkehr über Ländergrenzen?
Und: Es ist billig, die EU-Kommission anzuschwärzen, wenn es doch die (gewählten) Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten sind, die entscheiden, zusammen mit dem (dierkt gewählten) EU-Parlament.
Dass das Funktionieren des Ministerrats einer Überholung bedarf, müsste angesprochen werden, genauso wie die Unfähigkeit von Rat und Parlament, sich in einer EU-Verfassung auf einen Wertekatalog zu einigen.
Friedliche, nachdenkliche und gesunde Zeiten erhoffe ich für alle und freue mich auf das nächste Programm der Distel. Denn diesen Wünschen zum Trotz wird der Stoff für gutes Kabarett (leider) nicht ausgehen.

Christine & Peter | Montag, 22. November 2021 | 16:40 Uhr

Gastspiel im Fauteuil-Theater Basel 21.11.2021

Die gestrige Aufführung haben wir wieder einmal sehr genossen!
Kurz nach der Wende haben wir die Distel an der Friedrichstrasse in Berlin das erste Mal gesehen (Deutsch-Deutscher-Unterricht mit Dagmar Jaeger, Edgar Harter und ?). Seither besuchen wir jedes Jahr das Gastspiel der Distel in Basel. Besonders beindruckt uns, dass die Stacheln der Distel nach all den Jahrzehnten spitz geblieben sind und in alle politischen Richtungen stechen können.
Wir freuen uns auf das nächste Programm.
Christine & Peter

Elvira und Hans-Jörg Hosch | Montag, 22. November 2021 | 13:09 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Gastspiel in Basel am 21.11.2021

Nachdem wir vor einigen Jahren bei zwei Vorstellungen in Berlin gewesen waren wußten wir ungefähr, was auf uns zukommt, als wir die Karten für das Gastspiel im Fauteuil gekauft hatten. Die Vorstellung selbst übertraf auch diese Erwartungen, ein Feuerwerk von spitzen Bemerkungen, absurden Szenen und glänzenden schauspielerischen Leistungen. Da wir mit der (deutschen) Bahn anreisten war die Szene zur DB besonders eindrücklich, weil ziemlich nah an der zuvor und danach erlebten Realität. Wir freuen uns auf weitere Gastspiele in Südbaden oder Basel. Berlin ist leider zu weit weg...

Ludwig Hanauer | Donnerstag, 18. November 2021 | 15:54 Uhr | Deutschland in den Wechseljahren

Vorstellung am 11.November

Nach zwei Jahren konnten wir wieder eine super Vorstellung geniesen . Danke an das ganze Distelteam . Wir hatten die Karten tel.
bestellt alles prima.Die Live Musik mit den Schauspielern ist einfach ein Genuss.
Die aktuelle politische Lage auf den Punkt gebracht. Das Haus Distel ist immer für einen Besuch zu empfehlen!!
Macht weiter so bis zum nächsten Berlinbesuch.

Hanka | Montag, 15. November 2021 | 23:06 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Wieder mal grossartig!

was war das wieder für ein schöner Abend! So lang mussten wir hier in Mainz auf ein neues Programm der Distel warten! Und dann war mein Lieblings-DISTELaner wieder dabei und ich bleibe weiter dabei: Herr Müller, ich will ein Kind von Ihnen, haha!

Ihre Hanka / „Frau Anka“ mit ihrem „Paul“ aus der 1. Reihe

Dagmar Kalweit | Sonntag, 14. November 2021 | 07:51 Uhr

13.11.2021

Einen Eintrag? Bitte: S U P E R ! Von allen Seiten wurde wir beschossen. Oder sollte ich lieber sagen, gepickt? Ein super Programm von euch! Danke für die schöne Vorstellung, die wir in Kaarst erleben konnten. Wir wünschen euch eine gute Fahrt nach Berlin.

Klaus-Dieter Trunt | Samstag, 13. November 2021 | 08:11 Uhr

Skandal im Spreebezirk

Ihre Vorstellung am Freitag in Dormagen war klasse. Gute Texte und Lieder und dazu zwei tolle Musiker. Wir freuen uns schon auf 2022. Machen Sie weiter so und bleiben sie gesund.

Bianca B. (Lippstadt) | Freitag, 05. November 2021 | 22:54 Uhr

Endlich wieder Theater !!!!!!

Komme gerade aus der Vorstellung, mega, genial! Vielen lieben Dank für so eine tolle Vorstellung! Endlich wieder lachen !!!! aber auch Nachdenken !!!
Die Vorstellung hat mir einfach sehr, sehr gut gefallen! Richtig herrlich direkt und ehrlich so aus dem Leben halt!
Ich werde Euch auf jeden Fall nochmal besuchen, wo auch immer!
Danke für den tollen Abend (nach soooo langer Pause mit vielen Einschränkungen)

LG und bleibt gesund!!!!

Jutta von Fisenne | Freitag, 05. November 2021 | 14:48 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Vorführung am 04.11.2021 in Bremen

Sehr frühzeitig haben wir uns Karten für die einzige Vorstellung in Bremen gesichert, noch zu einer Zeit, als größere "Corona"-Einschränkungen hier bestanden. Es war dann jetzt doch mehr möglich, Gott sei Dank!
Herzlichen Dank für diese großartige Darbietung des alltäglichen politischen und gesellschaftlichen "Wahnsinns" mit all seinen Facetten. Wir hätten noch viel, viel länger zuhören können!

Judith | Montag, 01. November 2021 | 12:40 Uhr

Aufführung 30.10.

Vermutlich sollte das Programm provokant oder vielleicht sogar schockierend sein. Politische Korrektheit hat überhand genommen, die Frauenquote ist lächerlich, mehr Leute auf die Schiene bringt sowieso nichts. Wer diese Meinungen vertritt wurde in dem Programm voll und ganz bestätigt. Wenig wurde hinterfragt, alles plätscherte ziemlich an der Oberfäche, denn für Satire reicht es eben nicht aus, ein provokantes Statement zu machen und dem nichts weiter entgegen zu setzen als “Das kannst du heute nicht mehr so sagen.”. Statt ignorante oder diskriminierende Haltungen bloßzustellen, wurden Frauenquote, politische Korrektheit etc. lächerlich gemacht. Und das umgedichtete Flüchtlingslied könnte so an jedem AfD-Stammtisch gesungen werden. Wenn das eine Kritik an rechter Gesinnung oder der Flüchtlingspolitik der EU sein sollte, muss mir das entgangen sein, und ich kann nur hoffen, dass sich niemals jemand mit Flüchtlingserfahrung in das Programm verirrt. Sehr schade, denn die Darsteller waren sympathisch und vielseitig und das letzte Lied zeigt eine Vision, die im starken Kontrast zum restlichen Programm steht.

Kathrin Leusmann-Klipp | Sonntag, 31. Oktober 2021 | 10:58 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Endlich mal wieder Kabarett

Nach über 2 Jahren konnten wir endlich wieder die Distel erleben... Und dann noch in der 1. Reihe die letzten 2 Tickets ergattert. Vielen Dank für diesen überaus unterhaltsamen, satirischen und gesellschaftskritischen Abend. Das Programm ist wahnsinnig gut und bringt wie immer die Lage der Nation auf den Punkt. Macht weiter so... Wir sehen uns bestimmt bald wieder. Henry und Kathrin aus der Altmark bei Stendal ????

Familie Roßmayer | Samstag, 30. Oktober 2021 | 17:30 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Anregend

Wir sahen gestern Kabarett auf höchstem politischen Niveau!
Gesellschaftliche Aspekte, sowohl Deutschland als auch Europa betreffend, sorgten bei uns und unseren Kindern auch nach der Veranstaltung für Gesprächsstoff im positivem Sinne.
Ein anregender Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein Dank dafür an alle Beteiligten!

Rainer Thierbach | Dienstag, 26. Oktober 2021 | 09:40 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Auftritt in Unterhaching am 23.10.21

vielen lieben Dank für diesen schönen und unterhaltsamen Abend! Endlich mal wieder ein Ensemblekabarett. Endlich mal wieder ein Ensemble, das super zusammen und miteinander spielt. Bitte weiter so - wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt von Euch. Doch warum habt Ihr das ganze Schlagzeug der Bühnenmitte auf selbige nach Unterhaching geschleppt, wenn dieses gar nicht gebraucht wird?

B. Braun | Montag, 25. Oktober 2021 | 10:01 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Vorstellung am 24.10.2021, 19.30 in Ehingen

Sehr unterhaltsam, professionell dargeboten und TV-reif. Aktuelle Themen wurden anders als der mainstream beleuchtet und zum Nachdenken angeregt. Sehr zu empfehlen. Werde sicherlich noch andere Veranstaltungen von Distel besuchen.

Brigitte Hochholzer-Ulrich | Sonntag, 24. Oktober 2021 | 19:09 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Unterhaching

Sehr geehrte Dame und Herren, Ihr Auftritt in Unterhaching war sehr unterhaltend. Wir hätten uns nur gewünscht, Sie würden den Herrn am Schlagzeug mit der wunderbaren Stimme einmal ungestört singen lassen. Er durfte nur am Schluss singen, und das ging im Schlussapplaus unter. Erfreulich war, dass Sie auch den Mut hatten, gegen die Sprachkontrolle - Kinderlieder umschreiben, Verbot gewisser Vokabeln - ein wenig zu polemisieren.
Vielleicht bis zum nächsten Mal in Unterhaching!

Josy K. | Montag, 18. Oktober 2021 | 21:28 Uhr | Deutschland in den Wechseljahren

Vorstellung am 24.09.21

Ihr Lieben. Mein letzter Besuch in eurem Haus lag coronabedingt 1 1/2 Jahre zurück (Februar 2020). Umso größer die Freude nach dieser Zeitspanne wieder einmal zu Gast in eurem Kabarett zu sein. Animiert durch die Teilnahme an der Offenen Probe war es am 24.09.21 wieder einmal soweit: Eine liebe Arbeitskollegin und ich kamen in den Genuss des Stückes "Deutschland in den Wechseljahren". Mein besonderes Augenmerk lag auf der Darstellung von Armin Laschets Stirnlappen und auf den Parodien gewisser Staatsoberhäupter. Alle Songs und Szenen waren gut insziniert und sorgten für einen unterhaltsamen Abend. Ich freue mich auf den nächsten Besuch und verbleibe bis dahin mit einem lieben Gruß aus Brandenburg.

Margitta und Jörg-Uwe P. | Montag, 13. September 2021 | 18:09 Uhr | Deutschland in den Wechseljahren

Machen Sie bitte weiter so

Liebes Distel-Team,
wir waren am 9. mit Freunden bei der Voraufführung Ihres neuen Programms. Wir waren begeistert, nicht nur, weil wir ja viele Monate „Entzugserscheinungen“ erleiden mussten. Immerhin haben wir in den letzten Jahren alle Ihre Programme gesehen und genossen.
Nach der Aufführung konnten wir Herrn Timo Doleys noch kurz unsere Begeisterung mitteilen , aber es drängt uns, dies auch Ihnen zu sagen. Auch wenn Sie solche Äußerungen sicherlich - und hoffentlich - häufig erhalten.
Machen Sie bitte weiter so und wir freuen uns auf die nächsten Programme .

Martin Bergner | Sonntag, 12. September 2021 | 14:39 Uhr | Deutschland in den Wechseljahren

Hervorragendes Ensemble

Ein hervorragendes Ensemble, schauspielerisch wie musikalisch, in einer teils rot-grünen Satire-Wahl-Show. Schön, Edgar Harter mal wieder auf der Bühne zu sehen. Angriffspunkte hauptsächlich CDU und AfD, die Partei, die bis 1989 im Mittelpunkt ausgefeilter Satire - damals mehr zwischen den Zeilen - im Fokus stand, wurde gänzlich ausgelassen. Das schmälerte aber nicht die Freude an der Premierenvorstellung.
Wenn Künstler aber an ihrer eigenen Botschaft und den intellektuellen (Verständnis-) Fähigkeiten des geneigten Zuschauers zweifeln, muss zum Schluß zum Holzhammer gegriffen werden. #Schluss-Statement am Ende der Vorstellung.

Ilona Richter | Donnerstag, 26. August 2021 | 10:50 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Tolles Programm

Vielen Dank für den guten Abend,

wenn das die Zukunft der Distel ist in Sachen Qualität und Intelligenz, dann freue ich mich auf die neue Spielzeit mit Euch.
Ich habe das Programm vor und jetzt nach bzw. in der Pandemie gesehen. Ich bin begeistert, wie es den Autoren gelungen ist das Programm zu aktualisieren, ohne die Urfassung zu verleugnen. Und leider sind alle Probleme von vorher immer noch sehr aktuell.

Dieter | Freitag, 20. August 2021 | 18:19 Uhr

SCHADE

Satire darf natürlich (fast) alles, darf sich unklar oder populistisch äußern, sogar mit diskriminierenden Klischees jonglieren. An antirassistischer Positionierung sollte aber keinen Zweifel aufkommen.
Als alter DISTEL-Fan war ich am 14.8. in Bernau-Schönow entsetzt: Verschiebung des Sagbaren mit eindeutig rassistisch aufgeladenen Kinderliedern wie „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“, „Zehn kleine N-lein“ – geschmacklos umgedichtet auf Flüchtlinge aus Afrika. Auch falls es anders gemeint sein mochte: Tod und Vernichtung, das Verschwinden von Menschen wurden wie in der äußerst rassistischen Ursprungsversion des Liedes als Kinderei, als harmlos, als Spiel dargestellt. Nichtweiße Menschen, die als asiatisch oder afrikanisch gelesen werden, attestieren seit Jahren beiden Liedern akute rassistische Störung.
Dazu passt später im Programm ein getanzter „wilder Song“ mit Bananen-Röckchen. Dazu passen weitere Stellen, die das unangenehme Gefühl vertiefen: Rassistische Klischees sind wieder aussprechbar, sie sind nicht sooo schlimm, denn „wir sind ja sooo sensibilisiert“.
SCHADE, wirklich.
Bitte das Stück absetzen oder völlig umschreiben – gegengelesen von Menschen, die in Deutschland Rassismus erfahren. Und in anderen Distel-Produktionen rassistische Bilder und Begriffe vermeiden.
Kommentar Distel:
Dieses Lied ist nicht „geschmacklos umgedichtet“, jenes, was da verhandelt wird, ist leider die Realität. Ja - und die Realität IST geschmacklos, da geben wir Ihnen recht. Lediglich das bringen wir zum Ausdruck. Und BENUTZEN dafür ein Lied, dass den Tod verharmloste und SO erschreckt. Und DAMIT eben nicht verharmlost. Denn wir singen: „Wenn sie nicht nach Europa fliehen da werd´n sie umgebracht.“ oder „die sind übrig geblieben. Nach Hungersnot und Ebola...“ usw. usw..

Satire bzw. Kunst darf alles… Kunst ist frei. Gut! Wenn Tucholsky in den 30er Jahren formuliert „Küsst die Faschisten wo ihr sie trefft“ spricht er sich nicht für die Naziherrschaft aus. Oder? Und wenn der Kabarettist Gerhard Polt neben einer Asiatin sitzt und über seine Mai Ling sagt, sie ist gelb und passe deshalb gut zum Mobiliar… ist dann Polt ein Rassist????

Das ist Satire!
Und - ja - Satire bedient auch Klischees. Das wird bspw. in einer Szene verhandelt, in welcher wir diskutieren, welches Kinderlied wohl heute noch gesungen werden dürfe. Dies bringen wir, mit dem vermeintlich komplizierten Nachdenken darüber, was wir denn mit all den alten Kinderliedern, die wir alle so gerne gesungen haben, machen sollen, zum Ausdruck.

Uns ist bewusst, dass das N-Wort-Lied provoziert. Aber die Reaktionen - nicht nur die oftmals plötzliche Stille, das Betroffensein im Publikum - oder eben auch eine Zuschauerin, die zum wiederholten Mal in diesem Programm war und zum Ausdruck brachte, dass ihr bei diesem Lied jedesmal die Tränen in die Augen schießen (übrigens auch eine Frau, die sich für Geflüchtete engagiert), machen deutlich, dass wir mit diesem Lied einen Nerv treffen.

Es gibt in unserer Gesellschaft die Tendenz des absichtlichen Missverstehens - dem Ignorieren tatsächlicher Vorgänge. Spätestens der dem Song nachfolgende Text macht unmissverständlich unsere Haltung zu dieser Problematik deutlich: dass wir, die westliche Welt, die Fluchtursachen sind und es sich eben um Menschen handelt und jeder Mensch letztlich das Recht haben sollte zu entscheiden wo er lebt. Nur EIN Beispiel, wir sagen hier: „Die Migranten sterben jetzt BEVOR sie sich auf die Reise machen“ oder „…über 1000 deutsche Soldaten in Mali ! Und kein Bürgerkrieg in Afrika ohne eine deutsche Waffe.“ usw. usw..
Wer „Skandal im Spreebezirk“ komplett und bis zu Ende sieht, kann unsere Haltung nicht missverstehen.

Ja, es ist wichtig, nicht einzelne Szenen aus dem Gesamtkontext zu reißen. Auch bei einem Gemälde betrachten Sie schließlich nicht nur 10 Quadratzentimeter, ärgern sich über das dort Dargestellte und machen sich eine Meinung über das gesamte Bild. Wieso hier?

Und wieso ärgern Sie sich nicht bspw. über unseren Amerikaner, der da sagt:
„…einen kompletten Idioten zum Präsidenten gemacht und wegen dieses Idioten musste Donald Trump nun gehen?“ oder darüber, dass sich um die Menschen in den absterbenden Regionen die Wölfe kümmern sollen, oder über die Behauptung, dass das Corona-Virus eine Erfindung sei, für eine totale Überwachung?
Warum ärgern Sie sich nicht darüber, dass wir singen, dass die Oma nicht mehr allein im Koma liegt, weil im Handy noch Licht brennt?
Warum nicht darüber, dass wir sagen, dass die Schüler zu 20 Prozent am Homeschooling scheiterten und die Lehrer sogar zu 80 Prozent, oder dass die EU die EU - aufgrund ihres defizitären Demokratieverständnisses - nie in die EU lassen würde, etc.???

Unser Programm ist voll von diesen (falschen) Aussagen, von diesen Übertreibungen und Klischees.
All das kann man eins-zu-eins nehmen und missverstehen. Oder eben akzeptieren, dass man im Kabarett sitzt.
Ja, Ironie ist eben ein geeignetes Mittel für Satire. Und sie sollte es bleiben dürfen.

In diesem Sinne
Robert Schmiedel und Frank Voigtmann (Autoren)

P.S. Bananen-Röckchen
Hier stellen wir Bezüge der Gegenwart zu den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts her. Und, das haben Sie sicher bemerkt, die Choreographie zu diesem Song, zitiert Tänze im Bananenröckchen à la Josephine Baker. (Eine Metapher eben.)
Wir sprechen hier darüber, wie sich Europa auseinander dividiert, das mündet in diesen Song. Wir sagen deutlich: „Die goldenen Zwanziger. Weltwirtschaftskrise, Rezession, Tanz auf dem Vulkan. Und nach uns die Sintflut. Wahnsinn, wie sich die Zeiten ähneln... Das Vertrauen in die Demokratie schwindet... und wenn jetzt noch die Wirtschaft einbricht…“

Juliane Lang | Donnerstag, 19. August 2021 | 11:09 Uhr

stark enttäuscht

gute Satire und politisches Niveau ist man von der Distel gewöhnt. Auch Engagement steht ihr sehr gut zu Buch: https://distel-berlin.de/de/satire-digital/widerworte-75-jahre-befreiung.html

Aber das Programm am Wochenende in Bernau bei Berlin und Ortsteilen hat uns schockiert bis verwundert. Ist das im Interesse der Distel?
Satire darf natürlich (fast) alles, aber jede Kunst macht man ja mit dem Ziel Diskussionen anzuregen, aufzurütteln und nachdenklich zu stimmen. Aber das Programm am Wochenende machte einen ganz anderen Eindruck.
Engagierte Menschen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit aus Bernau fragen sich, was will das Stück erreichen? Noch mehr Raum geben für Dinge, die in der Demokratie keinen Platz finden sollten?

Klappstuhltheater mit dem Kabarett „DISTEL“: „Skandal im Spreebezirk – Lach- und Machtgeschichten zur Lage der Nation“
Es wurden viele Menschen in Bernau und Umgebung erreicht, aber auch einige verstört zurück gelassen. Viele Klischees und überwunden geglaubte Rassismen wurden neu bespielt. Tabus weiter nach rechts verschoben unter dem Deckmantel - das wird man wohl noch sagen dürfen wir das Lied von den Zehn keinen N.... umgedichtet und wieder in die Mitte der Gesellschaft gerückt - warum ?- die Diskussion kann gute politische Kunst sicher auch anders öffnen.
Ja „Diese scheiß Political Correctness!“ und sicher kann man uns jetzt Cancel Culture vorwerfen, aber gesellschaftlich emanzipatorisch war dieser Beitrag nicht.
Leider komplett im Sinne der rechtspopulistischer Sagbarkeits-Verschiebung wurden „endlich wieder“ Kinderlieder wie „Zehn kleine N-lein“ angestimmt. Es wird auf Flüchtlinge aus Afrika umgedichtet vorgetragen, und statt „N…“ wird ein „Pieps“ gesungen. Auch falls es anders gemeint sein mochte: Tod und Vernichtung, das Verschwinden von Menschen werden wie in der äußerst rassistischen Ursprungsversion als Kinderei, als harmlos, als Spiel dargestellt und vertieft. People of Color (Leute mit Farbe), die als asiatisch oder afrikanisch gelesen werden, attestieren seit Jahren beiden Liedern akute rassistische Störung.
Ohne weiter ins Details zu gehen - wir waren entsetzt und erkennen die Distel nicht wieder.

Dr. Norbert Krausholz | Dienstag, 10. August 2021 | 21:11 Uhr | Skandal im Spreebezirk

Veranstaltung Parkbühne

Sehr geehrter Herr Müller! Leider musste ich gestern gehen, weil ich weder mit regenfester Kleidung noch mit einem Regenschirm ausgestattet war. Es lag also ganz sicher nicht an Ihrer ausgezeichneten Leistung oder an dem Programm. Diese waren wunderbar. Sicher nutze ich bald die Gelegenheit, Ihre Veranstaltung bis zum Schluß genießen zu können.
Ein Gruß an die Distel
Dr. Norbert Krausholz

Staudte | Montag, 19. Juli 2021 | 10:47 Uhr

Empfehlenswert

Liebe Distel, am 17.07.2021 haben wir das Programm Skandal im Sperrbezirk sehen dürfen. Wir waren von der Aktualität begeistert und Ihr Team war sensationell. Das Programm ist unbedingt empfehlenswert. Herzlichen Dank an alle Beteiligten. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und keinen erneuten Lockdown Herzliche Grüße Conny und Micha Staudte

Falk Müller | Sonntag, 20. Juni 2021 | 20:28 Uhr | Skandal im Spreebezirk

bestes Kabarett heute

Ich erlebte bestes Kabarett an einem heißen Tag mit "heißen" Themen. Ich habe geschwitzt aber auch vor lachen. Ich grüße die Distel, stachelt weiter so und kommt doch bitte mal nach Remscheid. Falk
P.S. Gruß und Dank an meine Kollegin S für Tipp und Karte

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