Susanne Menner

Das Schwarzwälder Mädel aus dem Breisgau ist eine Orgelbauerstochter, der die Musik und das Komische schon in die Wiege gelegt wurde. Sie musste sich als Nesthäkchen gegen drei sehr viel ältere Brüder durchsetzten und hatte schon früh ihre Stimme entdeckt. So stand sie schon fünf-jährig im Kinderchor ihres Vaters, der außerdem nicht nur Orgeln baute, sondern auch mit Tracht und Gitarre seine Tenorstimme – nebst Witzen – zum Besten gab  – und die kleine Susanne sang dazu in schönstem Badisch. Es war klar, dass sie eine künstlerische Laufbahn einnehmen würde.

Nach der Freiburger Schauspielschule wurde sie für drei Jahre in Magdeburg an den Freien Kammerspielen engagiert und konnte sich in unterschiedlichen Rollen experimentierfreudig austoben. Danach verschlug es sie an die Nordseeküste, an die Landesbühne nach Wilhelmshaven für fünf schöne Jahre. Dort durfte sie in den schönsten Musicals die Hauptrollen singen wie z.B. in „Cabaret“ die Sally Bowles und in „Kiss me Kate“ die Katharina. Seit 2006 ist sie in Berlin freischaffend an verschiedenen Bühnen tätig. Auch hat sie ihren eigenen Liederabend „Wer hat Angst vor Dr. Stalker?“ verwirklicht und 80 erfolgreiche Vorstellungen als singende, durchgeknallte Therapeutin in der Brotfabrik gespielt. Jetzt steht sie zum ersten Mal in der DISTEL auf der Bühne und freut sich sehr, als russische Putzfrau mal so richtig sauber machen zu dürfen.

 

Susanne Menner ist Gast im DISTEL-Ensemble.

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