02.11.2020

Schützt das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma.

9. November 2020 - Starke Aktion und berührende Rede


Viele Jahre haben vor allem Angehörige der Sinti und Roma selbst für das Denkmal gekämpft, um einen Ort des Gedenkens für die oft namenlos verscharrten Opfer des Holocaust dieser Minderheit zu erhalten. Nach jahrzehntelanger Bürger*innenrechtsarbeit wurde 2012 im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck das von Dani Karavan gestaltete Denkmal der Öffentlichkeit übergeben.

Nun ist es in Gefahr: Die Deutsche Bahn AG plant die neue Trasse der S21 durch den Bereich des Denkmals zu führen, die Verbände der Sinti und Roma wurden zunächst nicht informiert und nicht an den Planungen beteiligt. Um die Tunnelarbeiten durchführen zu können, steht der Abriss des Denkmals im Raum. Die großen Bäume im Gedenkpark, die Teil der Planung der Anlage gewesen sind, sollen abgeholzt werden. Der Ort um das kreisrunde Wasserbecken ist in den letzten Jahren zu einem Anlaufpunkt der politischen Bewegung der Sinti und Roma geworden und muss als Gedenkstätte und Mahnmal in der Mitte unserer Stadt erhalten bleiben.

DIE VIELEN e.V.  zeigt sich solidarisch und organisierte am 9. November 2020 - dem Gedenktag an die Reichsprogramnacht von 1938 -  zusammen mit Unterzeichner*innen der Berliner Erklärung wie Between Bridges und Nachbar*innen wie dem Haus der Kulturen der Welt eine Protestaktion zum SCHUTZ DES DENKMALS.

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