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Deutschland sucht den Supermieter
Eine schöne Altbauwohnung in Berlin-Mitte, der Traum einer Immobilie. Ebenso traumhaft auch der Preis, denn sie hat den Gegenwert einer kompletten Straßenzeile im Vogtland oder im Ruhrgebiet. Deshalb hat Marco Hilperts Vater sie für ihn gekauft, er wohnt in ihr, bis er sie eines Tages erben wird. Trotzdem ist Marco chronisch pleite und braucht dringend Geld. Also beschließt er, ein Zimmer zu vermieten und lädt zum Besichtigungstermin.
Es ergeben sich die verrücktesten Konstellationen: Prekär beschäftigte Frauen in Existenznot treffen auf eiskalte Topmanager, die ihre Geliebte preisgünstig zwischenparken möchten. Spekulanten, verrückte Selfmade-Existenzen und plötzlich reich gewordene Linksautonome machen Marcos gemütliches Heim immer mehr zum Irrenhaus.
Doch die Wohnung hat noch weitere Tücken: Zum einen Marcos ständigen Mitbewohner Lutz, der nach einer Party vor drei Jahren einfach dageblieben ist. Zum anderen Marcos Vater, der nicht so glücklich ist über den Lebenswandel seines Sohnes, wie dieser glaubt...
Politiker werden privat, das Private wird politisch. Und über allem das drohende Damoklesschwert, falls Papa plötzlich Probleme macht...
Vorstellungen
Szenen
& Kritik
"Satirisch fulminant auf den Punkt gebracht. [...] Von Regisseur Dominik Paetzoldt gewohnt rasant und mit perfektem Timing für Pointen inszeniert."
"Pointenreiche Diagnose politischer und gesellschaftlicher Zustände."
& Mitwirkende