Geschichte des Gebäudes

1873

Entdeckung einer Solequelle auf dem Grundstück der Friedrichstraße 101/ 102: Das "Admirals-Gartenbad" wird eröffnet und 1890 zu einem dreistöckigen Gebäude ausgebaut.

20. April 1911

Nach Abriss des Gartenbads wird der „Admiralspalast" als Vergnügungspalast mit einer Eislaufarena, einer russisch-römische Luxus-Therme, einem Römischen Café und vier Kegelbahnen eröffnet. Im Vorderhaus entstand in der 2. und 3. Etage ein luxuriöses Lichtbild-Theater — jene Räumlichkeiten, in denen sich heute die DISTEL befindet. Im Laufe der Jahre wurde dieser Bereich des Vorderhauses für verschiedene Zwecke genutzt.

  • 1911 bis 1922 vorwiegend als Kino
  • 1922 bis 1924 Casino
  • 1924 bis 1926 Spielstätte des "Roland von Berlin", ein vornehmes und bekanntes Kabarett
  • 1926 bis 1945 wieder Kino
  • 1945 bis 1947 gehörte das Grundstück (Vorder- und Hinterhaus) der Admirals-Palast AG, von der im späteren Metropol Theater die Staatsoper betrieben wurde. Das Vorderhaus war zu 50 Prozent zerstört.

September 1947

Per Baubefehl 121 des sowjetischen Stadtkommandanten Kotikow wurde Auflassung zum Wiederaufbau des Vorderhauses als "Haus der Presse" gegeben.

1949

In diesem Jahr wurde das fertiggestellte Haus dem Verband der Presse und seinen Nachfolgeorganisationen als Rechtsträger und Nutzer übergeben. In den Grundbüchern wird es seit dieser Zeit als „Volkseigentum" geführt. Betrieben wurde das Objekt durch eine Pressehaus AG, Gesellschafter waren bekannte Publizisten und im Ostteil der Stadt ansässige Verlage.

Ab Anfang der 50er Jahre wurde das Theater in der 2. und 3. Etage für eine Vielzahl von Boulevard-Theater-Vorstellungen genutzt. Ab 1953 bis heute befindet sich das Kabarett-Theater DISTEL in diesen Räumlichkeiten.

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